Donnerstag
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20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Schlachthaus Theater, Saal
Preis:
Regulär CHF 25.- | Ermässigt CHF 20.- | U16 CHF 15.-
Abendkasse
 
Rollstuhlgängig
Höranlage
DALANG & Co.

SWEET & SOUR

ein Doku-Theater über Sexarbeit und Migration
Deutsch | ca. 90 min



Mehr als achtzig Prozent der Menschen, die im Sexgewerbe arbeiten, sind Migrant*innen, hauptsächlich Frauen. Sie kommen als legale Arbeiter*innen ins Land. Sie sind pflichtbewusste Steuerzahler*innen. Manche kommen für drei Monate, andere leben viele Jahre in der Schweiz. Trotzdem sind sie für viele Bürger*innen unsichtbar. Suchen die Sexarbeiter*innen die Unsichtbarkeit als Überlebensstrategie? Ist diese parallele Welt, in der sie sich bewegen, so verschieden von der normativen? Warum braucht es Sexarbeiter*innen? Wer beansprucht ihre Dienste?
«sweet & sour» geht diesen Fragen nach, lässt dabei die Sexarbeiter*innen zu Wort kommen, beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Sexarbeit und lässt die Puppen tanzen.

Die Puppenspielerin Frida León Béraud erhält für ihr sozial engagiertes Puppenspiel den Schweizer Preis für Darstellende Künste 2022 vom Bundesamt für Kultur. Sie war mit ihrer Compagnie «Dalang & Co.» schon oft im Schlachthaus Theater zu sehen. Während der Pandemie hat sie damit begonnen, Migrant*innen in Deutsch zu unterrichten. Anfang 2000 wohnte Frida im Zürcher Kreis 5 und wurde oft für eine Sexarbeiterin gehalten. So wurde sie aufmerksam auf die Frauen, meist Migrant*innen, die an den Strassenecken des Quartiers standen und auf Kunden warteten, und es reifte der Wunsch, dieses Thema auf der Theaterbühne zu behandeln.


Von Freitag 18.11. (18:00) bis Montag 21.11 (12:00) haben wir keinen Zugriff auf unsere E-Mails. Tickets sind über die Website oder an der Abendkasse erhältlich.

Von und mit
Konzept: Dalang & Co.
Regie: Barbara Terpoorten
Choreografie: Jorge Arbert
Gesang: Vonny & Clyde
Komposition: Michi Sauter
Spiel: Frida León Beraud, Helena del Monte
Video, Fotos und Licht: Siegfried Terpoorten
Technik: Siegfried Terpoorten
Kostüme: Ursina Schmid
Ausstattung: Renate Wünsch
Objektdesign: Saša Kohler
Puppencoaching: Frauke Jacobi
Regieassistenz: Nicola Grieser
Produktionsleitung: Catalina Schriber

Koproduziert mit
Kulturmarkt Zürich, Schlachthaus Theater Bern



Nach jeder Vorstellung gibt es eine Podiumsdiskussion über Sexarbeit in der Schweiz.

Christa Ammann, Geschäftsleiterin Verein Xenia Bern
Christian, Sexarbeit, ist Teil des Sexworker Collectiv und weitere Gäste n.n.

Barbara Terpoorten Regisseurin (und am Sa 19.11 Niki Grieser), Gesprächsleitung 

Dauer: max. 45 Minuten.
Sprache: Deutsch

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